netzpolitik.org

Werbung im Web wird idR durch einen Dritten ausgeliefert. Der Seitenbetreiber vermietet einen Platz auf seiner Website an diesen Dritten und der zeigt darauf Werbeanzeigen an bzw. vermietet den Platz weiter an einen Vierten und Fünften. Der Seitenbetreiber hat damit weder Kontrolle, noch die Übersicht, welche Werbung genau dir angezeigt wird. Vor allem sieht er nicht, ob die Werbung die vom Vierten kommt virenverseuchter Kram ist und ist dafür auch gar nicht verantwortlich (was ich ziemlich unhaltbar finde und gerne höchstrichterlich geklärt sähe).Du holst dir mit Werbung ständig Kram von Leuten in den Browser, die du nicht kennst und für die es keinen einzigen vernünftigen Grund gibt, dass du ihnen trauen solltest (du weisst ja nicht mal wen du da grade auf deinen Rechner lässt). Adblocker sind deshalb Selbstschutz und wichtige Infrastruktur. Wer mich zwingt auf sie zu verzichten, zwingt mich dazu ihn zu meiden.

Die Süddeutsche tut das nicht. Sie bietet mit der Registrierung eine Möglichkeit den Adblocker angeschaltet zu lassen. Die Einwilligung in Werbemails ist dabei (anders als bei netzpolitik dargestellt) freiwillig. Ich sehe noch nicht wirklich, was der Sinn der Maßnahme ist, aber für den Moment ist das für mich Ok.
https://netzpolitik.org/2016/sueddeutsche-zeitung-fuehrt-adblock-verbot-ein/

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