Axel Springer schließt Datendokumentation ab: Gravierender Schaden durch verschlechterte…

Ganz langsam lesen:

„Ziel dieser Maßnahme ist, die Folgen der verschlechterten Suchergebnisse für die laufenden Gerichtsverfahren zur Durchsetzung des bestehenden Presseleistungsschutzrechts zu dokumentieren. […] Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Marktmissbrauchs durch Google sind nun präzise dokumentiert. […] Auf Basis der aktuellen Rückgänge beziffert die Axel Springer SE den drohenden finanziellen Schaden durch entgangene Vermarktungsumsätze im siebenstelligen Bereich pro Marke bezogen auf das Gesamtjahr.“

Springer hat zwei Wochen lang getestet wieviel Umsatz dem Verlag entgeht, wenn er nicht bei Google gelistet ist. Oder mit anderen Worten: Springer hat zwei Wochen lang getestet wieviel Geld die Listung durch Google einbringt. Und es handelt sich um vier siebenstellige Beträge.

Good Guy Google will dafür nicht mal Geld von Axel Springer. Springer will aber Geld von Google. Die nächste Runde LSR-Kampf ist damit eingeleutet und das ist die bizarre Grundlage dafür. Wow!
http://www.axelspringer.de/presse/Axel-Springer-schliesst-Datendokumentation-ab-Gravierender-Schaden-durch-verschlechterte-Suchanzeigen-bei-Google_22070688.html

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Gewinn der Deutschen Bahn bricht ein

Und dann auch noch diese Horrormeldung aus dem März:

„Die Deutsche Bahn hat ihre Ziele für das Jahr 2013 verfehlt. Der Gewinn brach trotz eines Passagierrekords und erhöhter Fahrpreise ein. Bei einem nahezu unveränderten Umsatz von gut 39 Milliarden Euro blieb unter dem Strich ein Gewinn von 649 Millionen Euro, wie der größte deutsche Staatskonzern mitteilte.“

Ein Staatskonzern der nur noch dreistellige Millionenbeträge einbringt, kann das bisschen was er hat auf gar keinen Fall für höhere Gehälter verplempern. Das sollte jedem einleuchten.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn1668.html

Fairness angemahnt

Der DJV ist eine Gewerkschaft, nämlich die der Journalisten; und mit 38.000 Mitgliedern laut Wikipedia die größte Journalisten-Organisation Europas. Der DJV hat gestern seine Mitglieder zu einer vergessenen Selbstverständlichkeit aufgerufen: Faire Berichterstattung.

Was man über den GDL-Streik in den Medien hört und liest, ist fast ausnahmslos negativ ggü. der GDL bzw. ihrer Vorsitzenden Weselsky. Die Kommentarspalten darunter sind dagegen meist von Solidarität mit den Streikenden geprägt. Die Journalie bildet offenbar nicht die Stimmung im Land ab, sondern versucht sie in seltener Einigkeit zugunsten der Deutschen Bahn zu kippen.

Schön, dass wir das nicht mitmachen.
http://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/pressebereich-download/pressemitteilungen/detail/article/fairness-angemahnt-1.html

Das hier ist kein eigenständiges Blog, sondern ein Archiv meiner Facebook-Postings.